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Ausgangssituation - der demographische Wandel

Der demographische Wandel und seine Auswirkungen sind in aller Munde, vielfältig nachlesbar und bewegt die Gemüter vieler Bürger:

Wohl jeder hat seine eigenen Vorstellungen vom Älterwerden - von Visionen bis zu Befürchtungen. Manch einer verdrängt sie, weil man noch mitten im Leben steht. „Ambulant vor stationär" ist sowohl politisch als auch gesellschaftlich gewollt. Seit der Einführung der Pflegeversicherung greifen die ambulanten Versorgungssysteme immer mehr. Dennoch besteht bei vielen älteren Menschen trotz professioneller Pflege ein Versorgungs- und Unterstützungsbedarf, den ein Pflegedienst alleine nicht abdecken kann. Der Abschlussbericht der Enquête-Kommission des Landtages NRW zur Situation und Zukunft der Pflege in NRW 2005 berichtet u. a. über gesellschaftliche und familiäre Strukturen, die sich verändert haben:

In unserer Gesellschaft haben wir auch Menschen, die nicht pflegebedürftig sind, die aber dennoch Abhängigkeiten bei ihren Verrichtungen des alltäglichen Lebens verspüren. Oder sie wünschen sich mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Das kann zeitlich begrenzt und völlig unabhängig vom Alter sein.

 

Ebenfalls lebt unter uns auch ein Großteil älterer Menschen, die nicht auf fremde Hilfe angewiesen sind. Damit sie ihre selbständige Lebensweise auch im hohen Lebensalter erhalten, wollen sie geistig rege und körperlich aktiv bleiben. Doch fehlt es manchmal an Anreizen und sinnvollen Aufgaben oder an Mitmenschen, die sie „abholen".

 

Zudem gibt es die Gruppe der „Jungen Alten", die zunehmend bereit sind, ihre Kenntnisse und Erfahrungen in die Gesellschaft einzubringen. Sie werden für die eigene Generation und ebenso für die nachkommenden Generationen aktiv, sie stützen das traditionelle Ehrenamt und sind immer stärker daran interessiert, eigene Projekte aufzubauen.


Die finanzielle Situation des Gesundheitswesens ist ebenfalls vielfach publiziert worden. Neben der nun greifenden Pflegereform wird auch das bürgerschaftliche Engagement immer stärker gefragt und gefördert. Der Staat und die Politik werden die zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen alleine nicht lösen können. Sie fordern deutlich verstärktes bürgerschaftliches Engagement und fördern daher z.B. den Ausbau niedrigschwelliger Betreuungsangebote oder bieten Rahmenbedingungen für Projekte.